Am Anfang meiner Laufbahn als Fotograf war es mir mal wichtig, objektiv messbare Referenzen aufzuzeigen. Was in der Werbefotografie namhafte Kunden und Marken sind, sind in der Hochzeitsfotografie Awards verschiedener Verbände und Vereinigungen. In 6 aufeinanderfolgenden Jahren zwischen 2011 und 2016 habe ich mit meiner Hochzeitsfotografie über 30 Auszeichnungen in den beiden bekanntesten Vereinigungen der internationalen Hochzeitsfotografie gewonnen. Im lifetime Ranking einer der bedeutendsten internationalen Vereinigungen von Hochzeitsfotografen, der Fearless Photographers, bin ich noch immer unter den Top 3 Hochzeitsfotografen Deutschlands zu finden.

Fokus

Was mir am Anfang meiner Karriere noch wichtig war, hat über die Jahre für mich an Bedeutung verloren. 2017 habe ich mich aus verschiedenen Gründen gänzlich aus der Award Sammlerei zurückgezogen. Vor allem durfte ich über die Jahre feststellen, dass meinen Kunden Awards gleichgültig sind. Hochzeiten sind intime, private Feste. Kein Brautpaar beauftragte mich, weil ich viele Awards oder Auszeichnungen an der Wand habe. Vielmehr jedoch weil ihnen mein fotografischer Stil und Bilder besonders gefallen. Das bloße Aufzeigen von Trophäen außerhalb der eigenen Fachwelt ist ohnehin wenig aussagekräftig.

Hochzeit

Parallel haben meine Frau und ich mit der Planung unserer eigenen Hochzeit begonnen, was meine Fotografie weiter beeinflusst hat. Meine Priorität hat sich von den Awards zu meinen Kunden verschoben. Die bestmögliche Referenz für meine Arbeit als Hochzeitsfotograf ist die Wertschätzung in Form von persönlichen Feedbacks. Viele Brautpaare teilen nach ihrer Hochzeit ihre Erfahrung mit mir als Hochzeitsfotograf über verschiedene Medien, z.B. Dankeskarten, persönliche Emails oder Erfahrungsberichte auf google.